Herzlich willkommen auf der Webseite des Pfälzer Mundart-Dichters Matthias Zech.
Matthias Zech wuchs zusammen mit fünf Geschwistern in einer pfälzischsprachigen Familie in Neustadt an der Weinstraße / Hambach auf. Nach Studien in Würzburg und Paris und Arbeitsstellen in Bad Bergzabern und Frankenthal lebt er nun seit fast drei Jahrzehnten mit seiner Frau in der Domstadt Speyer. Das Paar hat drei erwachsene Kinder.

Mit bewegend-lautmalender Lyrik und unterhaltsam-hintergründiger Prosa in seiner „Pälzer Mudderschbroch“ bringt Matthias Zech die Menschen bei seinen Lesungen zum Lachen und Weinen, zum Nachdenken und Schmunzeln.
Gerne trägt er selbst seine Texte bei Lesungen und Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Lokalitäten zu passenden Anlässen, auch Benefizveranstaltungen, vor. Dabei begleiten ihn Musikerinnen und Musiker, die in den Texten beschriebene Stimmungen verstärken oder kontrastieren.
Die Gedichte und Geschichten von Matthias Zech erhielten zahlreiche Preise bei den renommierten Mundart-Wettbewerben in Bockenheim, Dannstadt, Gonbach, Alzey, Völklingen und auf der Sickinger Höhe sowie vom Saarländischen Rundfunk.
Neue Publikation
„Hasselniss vum Vadder“ heißt das dritte Buch von Matthias Zech. Darin sind viele prämierte Gedichte und Geschichten aus den letzten Jahren gesammelt, sowie neue, bisher unveröffentlichte Texte. Die Speyrer Künstlerin Karin Germeyer-Kihm tritt mit ihren farbenfrohen, anregenden Bildern in einen lebendigen Dialog mit Zeilen voll Freude und Leid, Trauer und Trost, Wehmut und Witz. Walter Dombrowsky, Berlin, gestaltete wieder wunderbar Satz und Layout.
Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Autor.
Hasselniss vum Vadder, Speyer 2026, ISBN 978-3-00-086347-9, 19,80€

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Gedichte und Geschichten von Matthias Zech
Hasselniss vum Vadder
frieher
do hot er viel gebabbelt
gerechent hot er schnell
fescht gschafft hot er fer uns
un alle Leit hot er gholfe
draagelangt un hiegelangt
uff alle Hochziche gedanzt
gelacht un verzehlt
Die Brief vun de Lilly
Drei Johr, drei Johr bin ich jetztert schunn dood. Unn jetzert sinn se endlich draa, uffzuraame, auszuraame, fortzuschmeiße, s Haus zu verkaafe, unser vier Kinner. Die Frieda kricht jo nix määh mit, mein Frääle. Die war jo schun dement, wie ich noch do war. Im Marie-Stift isse gut unner.
Mollische Mond
aus m Himmel hole
midde in dere Nacht
wann er nimmie zunemme kann
un noch net abnemme muss
do du ich
langsam zu m nufflange
du n eiwickle in schwarzblooe Samt un
runnerhole ganz dusmo
fer dich
den mollische Mond